Vereinbarung betreffend die teilweise Rabattweitergabe: Evaluationsbericht 2025 liegt vor

Der unabhängige Evaluationsbericht 2025 der Berner Fachhochschule zur Verwendung der zurückbehaltenen Rabatte liegt vor. Dank der neuen Vereinbarung und einer standardisierten Datenerhebung konnten erstmals sämtliche Qualitätsverbesserungsmassnahmen systematisch ausgewertet werden. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Zielerreichung: Über 92 Prozent der definierten Ziele wurden erreicht.

Mit dem vorliegenden Evaluationsbericht 2025 legt die Berner Fachhochschule (BFH) zum fünften Mal eine unabhängige Evaluation der Qualitätsverbesserungsmassnahmen (QVM) vor. Erstmals basiert die Auswertung auf einer vollständig standardisierten Datenerhebung gemäss der seit dem 1. Januar 2025 geltenden Vereinbarung betreffend die teilweise Rabattweitergabe. Sämtliche Angaben der teilnehmenden Leistungserbringer konnten damit in die Evaluation einbezogen werden.

Verbesserte Datengrundlage und hohe Beteiligung
In die Evaluation flossen die Daten von 59 Leistungserbringern ein. Diese setzten insgesamt 374 Qualitätsverbesserungsmassnahmen um, zu denen 693 auswertbare Zielsetzungen vorlagen. Die BFH hält fest, dass die Empfehlungen aus den Evaluationen der vergangenen Jahre mit der neuen Datenerhebung weitgehend umgesetzt wurden und dadurch eine deutlich verbesserte Datengrundlage entstanden ist.

Qualitätsverbesserungen nachweisbar
Die Evaluation kommt zum Schluss, dass von einer Verbesserung der Behandlungsqualität ausgegangen werden kann. Von den insgesamt 693 ausgewerteten Zielen wurden 92,1 Prozent erreicht. Dabei wurden 11,8 Prozent der Ziele sogar übertroffen, knapp 80 Prozent erreicht und lediglich zwei Prozent deutlich verfehlt.  Für 84 Prozent der Qualitätsverbesserungsmassnahmen hatten die Spitäler und Kliniken bereits ein Konzept. 

Solide Basis für die Weiterentwicklung
Die BFH beurteilt die erstmals standardisierte Datenerhebung als wichtigen Fortschritt. Gleichzeitig zeigt der Bericht weitere Optimierungsmöglichkeiten auf, insbesondere bei der Erfassung der finanziellen Mittel aus zurückbehaltenen Rabatten sowie bei der langfristigen Vergleichbarkeit der Daten über mehrere Jahre. Insgesamt bestätigt die Evaluation, dass die im Rahmen der Vereinbarung eingesetzten Mittel zu einer nachweisbaren Verbesserung der Behandlungsqualität beitragen können.

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Marianne  Steimle

Marianne Steimle

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