Psychiatrie stärken, Betroffene einbeziehen: zwei Verbesserungsmassnahmen

Mit der erweiterten VM Supervision Psychiatrie wird die psychiatrische Versorgung in Akutspitälern und Rehakliniken durch strukturierte Supervision gestärkt. Gleichzeitig wird mit einer neuen VM die Patient:innen-Partnerschaft in Kliniken und Spitälern gefördert, damit die Interessen und das Erfahrungswissen der Betroffenen auf allen Ebenen sichtbar werden.

H+ hat eine neue Verbesserungsmassnahme publiziert sowie eine bestehende angepasst. 

Supervision im psychiatrischen Bereich
Die VM Supervision Psychiatrie wird neu auf Akutspitäler und Rehakliniken ausgeweitet, sofern dort psychiatrische Behandlungen angeboten werden. Sie richtet sich ausschliesslich an Fachpersonen, die in psychiatrisch‑psychotherapeutischen oder psychologischen Behandlungseinheiten arbeiten wie zum Beispiel in der Psychoonkologie, Psychotraumatologie oder in Konsiliardiensten. Die VM gilt unabhängig vom Leistungsauftrag der jeweiligen Institution, solange die Mitarbeitenden in psychiatrisch‑psychologischen Einheiten tätig sind.

VM Patient:innen-Partnerschaft 
Mit dieser neuen VM soll in Kliniken und Spitälern eine echte Patient:innen‑Partnerschaft umgesetzt werden und die Interessen der Patient:innen verstärkt auf allen Ebenen des Spitals sichtbar werden. Es geht um eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Fachpersonen und Betroffenen. Patient:innen sollen möglichst selbst über ihre Behandlung entscheiden können: Ihre Mitwirkung soll zu besseren Gesundheitsergebnissen beitragen. Die VM gehört zum Handlungsfeld «Patientenzentriertheit» und fördert die Anerkennung des Erfahrungswissens der Patient:innen.

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Claudia  Weiss

Claudia Weiss

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