Abstimmung vom 14. Juni 2026: Nein zum Versorgungschaos

Am 14. Juni 2026 stimmt die Schweiz über die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» ab. Was nach einer nüchternen Bevölkerungszahl klingt, hätte für das Schweizer Gesundheitswesen weitreichende Konsequenzen. H+ Ihre Spitäler ist Teil des breiten Gesundheitskomitees, das die Initiative klar ablehnt.

Das Schweizer Spital- und Gesundheitswesen ist auf ausländische Fachkräfte angewiesen. Das zeigen die Fakten klar auf: Rund 45 Prozent der Ärzt:innen in den Spitälern und Kliniken haben einen ausländischen Abschluss, in der Pflege liegt der Anteil bei rund 22 Prozent. In einzelnen Grenzkantonen sind die Zahlen noch deutlich höher.

Warum H+ die Initiative ablehnt
Die Initiative verlangt bei Überschreiten der 10-Millionen-Grenze die Kündigung der Personenfreizügigkeit. Die Folgen wären direkt spürbar:

  • Versorgungslücken: Eine alternde Bevölkerung braucht mehr Pflege und Medizin. Wenn nun immer weniger Arbeitskräfte in den Arbeitsmarkt eintreten, weil sie nicht mehr aus dem Ausland rekrutiert werden können, sind Versorgungslücken die Folge.
  • Längere Wartezeiten: Wenn Personal fehlt, können weniger Leistungen angeboten werden. Das bedeutet: Stationen in den Spitälern und Kliniken, Praxen, Pflegeheimen und Spitex-Organisationen müssen ohne genügend Personal ganze Abteilungen schliessen und Dienstleistungen abbauen. Die Wartezeiten für die Patient:innen nehmen zu.
  • Höhere Kosten: Der administrative Aufwand für Anstellungen steigt, die Personalgewinnung wird teurer. Ohne Zuwanderung ins Erwerbsleben fehlen ausserdem die Nettozahlerinnen und -zahler, die das System mitfinanzieren. Das wird sich in den Prämien niederschlagen.
  • Rückkehr zu staatlichen Kontingenten: Wer ausländisches Fachpersonal einstellen darf, entscheidet dann wieder der Staat. Kleinere Institutionen und ländliche Gebiete werden dabei das Nachsehen haben.

Kampagnenmaterial: Jetzt herunterladen und einsetzen
Das Gesundheitskomitee stellt Gesundheitsinstitutionen auf versorgungschaos-nein.ch/material kostenlose Materialien zur Verfügung: Flyer, Argumentarium, Social-Media-Sujets in allen gängigen Formaten sowie E-Mail-Signaturen.

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Weitere Informationen und alle Argumente finden Sie auf versorgungschaos-nein.ch.

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Aurel  Köpfli

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